Sommertrainingslager auf der Insel Rügen

Sommertrainingslage2017 Die jungen Bad Belziger Judoka trainieren das ganze Jahre über fleißig und sind bei vielen Wettkämpfen präsent. Viel Freizeit investieren sie in diesen Kampfsport. Judotechniken müssen erlernt werden, Kraft und Ausdauer sind ständig zu trainieren, die Kyu-Prüfungen sollen bestanden werden und auch der Spaß mit den Sportkameraden soll nicht zu kurz kommen. Als Dankeschön an die jungen Kämpfer, ermöglichte es der Judoclub Bad Belzig bereits zum vierten Mal an einem Trainingslager an der Ostsee teilzunehmen. Hier stand nicht nur der Judosport im Vordergrund, sondern es wurde den Kindern und Jugendlichen seitens der neun Betreuer viel geboten.

Die Anreise auf die Ostseeinsel erfolgt immer vom kleinen Ort Stahlbrode in Mecklenburg-Vorpommern per Autofähre ab in Richtung Rügen. Von Stahlbrode geht es dann direkt über den Strelasund in den Hafen von Glewitz auf Rügen. Nur noch ein kurzes Stück und die jungen Kämpfer können ihre Zimmer in der Selliner Jugendherberge beziehen. Für die neunzehn Sportler steht hier die ganze Woche über eine Trainingshalle mit Judomatten zur Verfügung. Je nach Wetterlage wurde immer kurzfristig entschieden, ob die Trainingseinheiten auf den Vor- oder Nachmittag gelegt werden, schließlich möchte man ja bei Sonnenschein am Strand spielen, buddeln und in der Ostsee baden. Dank der Unterstützung der E.DIS Netz GmbH besuchten die Bad Belziger Sportler wieder die Wasserskianlage in Zirkow. Hier durfte neben den Wasserski auch mit dem Kneebord und dem Wakeboard trainiert werden. Den diesjährigen Rundenrekord, mit 21 Runden stellte der zwölfjährige Florian Mandel aus Haseloff auf. Anschließend besuchten die Bad Belziger das Karls Erlebnisdorf Zirkow, wo neben der Kartoffelsackrutsche, der Riesen-Wasserschleuder und dem Maislabyrinth weitere Attraktionen besucht werden konnten.

Sommertrainingslage2017 Eine Fahrt mit dem "Rasenden Roland" durfte ebenfalls nicht fehlen. So fuhr man mit dieser dampflokbetriebene Schmalspureisenbahn von Sellin über Baabe nach Göhren. Der Rasende Roland, wie er liebevoll genannt wird, fährt nun schon seit 1895 mit gemütlichen 30 km/h Höchstgeschwindigkeit über die Insel Rügen und verbindet die bekannten Seebäder miteinander. Von Göhren wanderten die Judoka an der Ostsee zurück nach Sellin. Zu den weiteren Spaßangeboten für die Sportler gehörte ein Grillabend mit Stockbrot, Marshmallows und Würstchen sowie der Besuch der Strandpromenade und der AHOI Bade- und Erlebniswelt in Sellin. Zum Ausklang des Trainingslagers wurde am letzten Abend noch ein kleiner vereinsinterner Wettkampf veranstaltet. Rundum war das Trainingslager ein gelungener Einstieg in die sechswöchigen Sommerferien und soll in den nächsten Jahren weiterhin durchgeführt werden.

Text: D.Grund

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